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letztes update: 22.05.2016



  • 22.05.2016:
     

    Wallander-Krimis feiern 25-jähriges Jubiläum
     

    Vor genau 25 Jahren erschien in Schweden der erste Wallander-Krimi aus der Feder von Henning Mankell: Mörder ohne Gesicht ("Mördare utan ansikte"). Damit begann eine weltweite Erfolgsstory, die sich keiner hätte träumen lassen.

    Die Serie der Kriminalgeschichten rund um Kommissar Kurt Wallander wurde in mehr als 40 Sprachen übersetzt, insgesamt in über 40 Millionen Exemplaren verkauft und mehrfach verfilmt. Das hätten sich weder der im vergangenen Jahr verstorbene Autor noch seine Verlegerin Anneli Høier jemals vorstellen können.

    Dieser Erfolgsgeschichte setzt nun Ystads Film- und Erlebniscenter Cineteket zum Jubiläum mit einer neuen Ausstellung ein Denkmal: "Das Wallander-Buch im Fokus - eine Ausstellung über Henning Mankells gesammelte Wallander-Werke 1991-2016". Seit Mai 2016 kann diese bis Ende des Jahres montags bis samstags zwischen 10 und 16 Uhr in Ystad besucht werden.

    Wer sich darüber hinaus auf die Spuren des Kommissars begeben möchte, findet in Ystad verschiedene Möglichkeiten dazu. Beispielsweise per Smartphone-App, Stadtführung oder im Oldtimer-Feuerwehrauto. Auf www.visitskane.com wird zudem ein Wallander-Paket angeboten, das eine Übernachtung in einem der Wallander-Hotels, ein Abendessen im Lieblingsrestaurant des Kommissars sowie einen Besuch von Fridolfs Konditorei beinhaltet. Im Preis inbegriffen ist zudem der Eintritt zum Filmmuseum Cineteket, wo es neben der neuen Ausstellung eine interaktive Ausstellung zum Thema Filmproduktion sowie eine beeindruckende Sammlung von Wallander-Filmrequisiten zu sehen gibt.

    Noch mehr Inspiration für den Aufenthalt in Ystad und Österlen ist unter www.visitystadosterlen.se/de zu finden.
     

    (Quelle: visitsweden.com / Recherche: Daniel Imort)

 
 

  • 30.04.2016:
     

    Neuerscheinung: "Die schwedischen Gummistiefel"
    von Henning Mankell erscheint am 22. August 2016

     

    Seit Fredrik Welin als Chirurg ein Kunstfehler unterlief, lebt er allein auf einer einsamen Insel in Schweden. Ihm ist nach dem Brand seines Hauses so gut wie nichts geblieben. Nur wenige Menschen, die ihm nahestehen: Jansson, der pensionierte Postbote, die Journalistin Lisa Modin, in die er sich verliebt, und seine Tochter Louise, die schwanger ist und in Paris lebt. Als sie wegen eines Diebstahls in Untersuchungshaft gerät, ruft sie ihn zu Hilfe. Während er in Paris über ihre Freilassung verhandelt, erfährt er, dass auf den Schären schon wieder ein Haus in Flammen steht. Mankells letzter Roman, der Nachfolger des Bestsellers "Die italienischen Schuhe", ist ein sehr persönliches Buch und beschwört die Möglichkeit menschlicher Nähe angesichts von Einsamkeit, Alter und Tod.

    Die gebundene Ausgabe umfasst 480 Seiten, erscheint am 22. August im Zsolnay Verlag und ist bereits vorbestellbar:


                 



    Ebenfalls am 22. August wird zudem eine von Axel Milberg gelesene, gekürzte Hörbuchfassung auf 1 MP3-CD (Laufzeit: ca. 11 Std. 40 min.) im Hörverlag veröffentlicht:


                    
     
     

    (Quelle: Zsolnay, Hörverlag / Recherche: Daniel Imort)

 
 

  • 02.04.2016:
     

    "W - The Truth Beyond" - Eine Oper nach Henning Mankells Wallander
     

    Im Juli 2016 bringt die Eberhard Karls Universität Tübingen gemeinsam mit mehreren Partnern die Geschichte des beliebten Kommissars Kurt Wallander als Oper auf die Bühne. Die Figur basiert auf den weltweit bekannten Kriminalromanen des schwedischen Autors Henning Mankell. An dessen letztes Buch knüpft die Oper "W - The Truth Beyond" an und erzählt die Geschichte von Kurt Wallander mit neuem Material weiter.

    Die ursprüngliche Idee zur Umsetzung stammt von Philipp Amelung, Universitätsmusikdirektor und Leiter des Collegium Musicum, der in den beiden schwedischen Kreativen Klas Abrahamsson (Libretto) und Fredrik Sixten (Komposition) zwei begeisterte Mitstreiter für sein ambitioniertes Projekt fand. Für die Inszenierung konnte die erfahrene Regisseurin Julia Riegel gewonnen werden. Henning Mankell, der Schöpfer der Krimi-Reihe, sprach vor seinem Tod im vergangenen Jahr noch seinen Segen für die Verwirklichung der Oper aus.

    Unterstützung erhalten Amelung und sein Team nicht nur von den beiden Städten Tübingen und Ystad, in denen die Oper jeweils aufgeführt wird, sondern auch von unterschiedlichen Fachbereichen der Universität Tübingen. Diese arbeiten interdisziplinär an der Umsetzung des Projektes mit; darunter die Germanistik, die Medienwissenschaft, die Musikwissenschaft und die Skandinavistik. Das Tübinger Zentrum für Medienkompetenz und die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart sind ebenfalls ins Projekt eingebunden.

    Die Master-Studierenden der Medienwissenschaft entwickeln in einem Lehrforschungsprojekt, das theoretische und berufspraktische Ansätze verbindet, in enger Abstimmung mit der Regisseurin Julia Riegel filmische Elemente für die Bühneninszenierung. In Kooperation mit dem Regie-Team sowie dem Tübinger Collegium Musicum und der Philharmonie Reutlingen begleiten und dokumentieren die Studierenden außerdem die Frühphase des Produktionsprozesses, erarbeiten ein PR-Konzept, entwerfen die Event-Webseite und erstellen Inhalte für die Bewerbung des ungewöhnlichen Theaterereignisses. In einem weiteren Seminar produzieren die Studierenden eine Webreportage rund um die Entstehung des Opern-Projekts.

    Bachelor- und Master-Studierende der Musikwissenschaft übernehmen in mehreren praxisnahen und zugleich theoretisch reflektierten Lehrveranstaltungen die Produktionsdramaturgie des Projekts. Dabei begleiten sie kritisch den szenischen Probenprozess, erstellen Konzept und Texte des Programmbuchs, übersetzen das Libretto und entwickeln deutsche Übertitel, die sie auch für die Inspizienz in den Noten einrichten und während der Aufführungen selbst betreuen. Basis dafür sind die Analysen und Interpretationen aus einem interdisziplinären Hauptseminar (gemeinsam mit Studierenden der Germanistik und Skandinavistik), das sich u.a. dem Stoff, dem Libretto, der Partitur und dem Inszenierungskonzept widmete.

    Tickets für die drei geplanten Aufführungen in Tübingen sind über das Online-Ticketportal reservix erhältlich.
    Weitere Informationen sind auf der Webseite zum Opern-Projekt unter www.wallander-opera.de zu finden.
     
    (Quelle: Universität Tübingen / Recherche: Daniel Imort)

 
 

  • 07.01.2016:
     

    Uni Tübingen plant Wallander-Oper
     

    Das könnte kriminell, pardon: spannend werden. Der im Oktober 2015 verstorbene Bestsellerautor Henning Mankell, der mit seinen Krimis Millionenauflagen erzielt, war eigentlich ein Mann des Theaters. Als Regisseur, Dramatiker und Intendant arbeitete er zeitlebens an schwedischen Bühnen. Auch in Afrika, genauer gesagt in Maputo (Mosambik), wo er das Teatro Avenida leitete und damit in Graz, Frankfurt und Stuttgart Gastspiele gab - mit Stücken über afrikanische Immigranten. Die Krimis entstanden nebenher. Jetzt könnte Mankell posthum Musikgeschichte schreiben. Denn der Tübinger Universitätsmusikdirektor Philipp Amelung plant mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen am 15. Juli 2016 eine Wallander-Oper. Das hat's noch nie gegeben. Doch Amelung hat sich Mankells Plazet schon 2013 geholt. Regie führt ein weiterer Wahl-Tübinger, der echo-preisgekrönte TV-Moderator Malte Arkona ("Tigerentenclub").
     
    (Quelle: Südwest Presse / Recherche: Stephan Schönauer)

 
 

  • 07.12.2015:
     

    Neuerscheinung: "Tatort Ystad - Im Revier von Kommissar Wallander"
    mit einem Vorwort von Henning Mankell

     

    "Wie es anfing, wie es endete und was dazwischen geschah" - Henning Mankell erzählt seine Kommissar Wallander Geschichte.

    In diesem Buch finden Wallander-Fans alle Informationen über Kurt Wallander, seine Familie, Freunde und Kollegen, seine wichtigsten Fälle und bedeutende Orte in Wallanders Leben. Welche Musik hört Kurt? Was ist sein Lieblingsbuch? Warum ging die Ehe mit Mona in die Brüche? - hier bleibt (fast) keine Frage offen.

    Die Auflage des Buches ist, auf Wunsch von Henning Mankells Agentur hin, auf 1.000 Exemplare begrenzt. Aus diesem Grund kann auch nur ein Exemplar pro Person bestellt werden. Das Buch ist nicht im Buchhandel erhältlich, sondern wird exklusiv bei NordicStuff verkauft.

    Das Taschenbuch-Softcover mit 76 Seiten ist seit Ende Januar 2016 leider ausverkauft.
     

     
    (Quelle: NordicStuff / Recherche: Daniel Imort)

 
 

  • 18.11.2015:
     

    Letzte Wallander-Staffel der BBC mit Kenneth Branagh
    als Weihnachtsevent vom 25. bis 27. Dezember im Ersten

     

    Nicht nur in Deutschland, auch im Produktionsland Großbritannien müssen die Fans von "Kommissar Wallander" traditionell lange auf eine Fortsetzung warten. Von der britischen Serienadaption der populären Romanreihe von Henning Mankell wurden seit 2008 bislang im Rhythmus von zwei Jahren jeweils drei neue Folgen ausgestrahlt. Seit der Ausstrahlung der dritten Staffel sind nun allerdings schon drei Jahre vergangen.

    Im Oktober 2014 hat die BBC drei weitere 90-minütige Episoden der Serie mit Sir Kenneth Branagh als Kommissar Kurt Wallander bestellt. Diese vierte Staffel soll die Serie dann allerdings zum endgültigen Abschluss bringen. Erneut wurde an Originalschauplätzen in Schweden gedreht. Die ARD hat nun eine Event-Ausstrahlung an den Weihnachtsfeiertagen angekündigt. Am 25., 26. und 27. Dezember ist jeweils eine neue Folge der Krimireihe um 21.45 Uhr zu sehen.

    Die Serie "Kommissar Wallander" beruht auf der von Henning Mankell geschaffenen Romanfigur. Die Auftaktepisode der vierten Staffel basiert auf dem Roman "Die weiße Löwin". Die letzten beiden Folgen sind eine Adaption von "Der Feind im Schatten".

    Ausstrahlungstermine für die letzte Staffel im Heimatland sind übrigens noch nicht bekant, allerdings geben die britischen Sender die entsprechenden Informationen immer recht kurzfristig bekannt.

    (Quelle: wunschliste.de / Recherche: Daniel Imort)

 
 

  • 05.10.2015:
     

    Henning Mankell ist tot
     

    Der schwedische Krimi- und Romanautor Henning Mankell ist tot. Dies wurde auf seiner offiziellen Webseite mitgeteilt. Nach Angaben des Carl Hanser Verlags in München starb er in seinem Haus in Göteborg. Mankell war an Krebs erkrankt und hatte dies im Vorjahr publik gemacht. Er wurde 67 Jahre alt.

    Erst kürzlich hatte er über seine Krankheit ein Buch veröffentlicht. In Treibsand - Was es heißt, ein Mensch zu sein schrieb er sehr persönlich über sein Leben nach der Diagnose, die er Anfang 2014 erhalten hatte. In einer Kolumne für die Zeitung Göteborgs-Posten schrieb er: "Ich höre Menschen sagen: 'falls' ich sterbe, aber zum Teufel, es heißt 'wenn' ich sterbe - der Tod ist das einzige, dessen wir uns ganz sicher sein können."

    Insbesondere mit seiner Krimireihe über Kommissar Wallander etablierte er sich als erfolgreichster Schriftsteller Schwedens seit August Strindberg. Doch sein Lebenswerk darauf zu reduzieren, greift zu kurz: Mankell schrieb mehr als 40 Bücher - darunter Romane und Theaterstücke, Essays, Kinderbücher und Drehbücher - von denen weltweit mehr als 30 Millionen Exemplare verkauft wurden.

    Einen großen Teil seiner Zeit nahm sein politisches Engagement gegen Armut und Analphabetismus in Afrika in Anspruch. Der Kontinent war neben Schweden seine Heimat. 1972 unternahm Mankell seine erste Reise dorthin, später lebte er einige Jahre dort und schrieb mehrere Bücher über den Kontinent.

    Mankell wurde 1948 in Stockholm geboren, 1968 begann er seine Autoren- und Regisseurtätigkeit. Seinen ersten Roman Das Gefangenenlager, das verschwand legte er 1979 vor.

    1987 wurde er Leiter des von ihm aufgebauten und aus 70 Schauspielern bestehenden Theaters Teatro Avenida in in Maputo, an dem er auch selbst verfasste Stücke in Portugiesisch inszenierte. 2007 feierte die Einrichtung, die jährlich drei Produktionen im Programm hat - darunter auch europäische Klassiker und mosambikanische Stücke - ihr 30-jähriges Bestehen.

    (Quelle: ZEIT ONLINE / Recherche: Daniel Imort)

 
 

  • 29.08.2015:
     

    Neuerscheinung: "Treibsand: Was es heißt, ein Mensch zu sein"
    von Henning Mankell erscheint am 28. September 2015

     

    Die Diagnose Krebs hat Henning Mankell an einen alten Albtraum erinnert: im Treibsand zu versinken, der einen unerbittlich verschlingt. Im Nachdenken über wichtige Fragen des Lebens fand er ein Mittel, die Krise zu überwinden. Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Welche Art der Gesellschaft will ich mitgestalten? Er beschreibt seine Begegnungen mit den kulturgeschichtlichen Anfängen der Menschheit, er reflektiert über Zukunftsfragen und erzählt, was Literatur, Kunst und Musik in verzweifelten Momenten bedeuten können. Henning Mankell blickt zurück auf Schlüsselszenen seines eigenen Lebens und beschreibt Fähigkeiten und Strategien, ein sinnvolles Leben zu führen.

    Die gebundene Ausgabe umfasst 384 Seiten, erscheint am 28. September im Zsolnay Verlag und ist bereits vorbestellbar:


                 



    Ebenfalls am 28. September wird zudem eine von Axel Milberg gelesene, ungekürzte Hörbuchfassung auf 1 MP3-CD (Laufzeit: 628 min.) im Hörverlag veröffentlicht:


                    
     
     

    (Quelle: Zsolnay, Hörverlag / Recherche: Daniel Imort)

 
 

  • 27.06.2015
     

    Drehstart für NDR-"Tatort" nach Vorlage von Henning Mankell
     

    Auftakt für den nächsten NDR-"Tatort" nach einer Vorlage von Henning Mankell: In dem neuen Fall, den sich der schwedische Erfolgsautor für das Kommissars-Duo Borowski (Axel Milberg) und Brandt (Sibel Kekilli) ausgedacht hat, gerät ganz Kiel in Gefahr. Ihr Gegenspieler ist der mysteriöse Roman Eggers (Misel Maticevic). Das Drehbuch nach der Mankell-Vorlage schrieb Markus Busch, der neben dem NDR "Tatort: Feuerteufel" auch zahlreiche Vorlagen für Filme von Dominik Graf verfasste. Jan Bonny (Jürgen-Roland-Preis für "Polizeiruf 110: Der Tod macht Engel aus uns allen") inszeniert den "Tatort: Borowski und die große Stille" bis zum 14. Juli 2015 in Kiel sowie in Wentorf, Glinde, Großhansdorf und Reinbek.

    In Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt herrscht kurz vor der Kieler Woche der Ausnahmezustand. Rund drei Millionen Gäste aus aller Welt werden erwartet, um das größte Sommerfest Nordeuropas zu feiern. Ausgerechnet jetzt wird in einer leer stehenden Wohnung mitten im Stadtzentrum eine heimtückisch erschlagene Frau aufgefunden. Vom Täter, der sich offensichtlich über Monate in dem Versteck eingerichtet hatte, fehlt jede Spur. Als Kommissar Borowski sich in der Wohnung des Opfers umsieht, steht er plötzlich vor einer Feuerwand. Für einen Moment stehen sich Roman Eggers und der Kommissar gegenüber. Eggers versucht verzweifelt, die Folgen seiner Tat zu vernichten - und rettet Borowski im letzten Moment. Danach verschwindet er erneut in der Anonymität der sich langsam mit Menschen füllenden Stadt. Als ein weiterer Toter gefunden wird, sind Borowski und Brandt alarmiert: Haben sie es mit einem Serienmörder zu tun?

    Neben Axel Milberg, Sibel Kekilli, Misel Maticevic und Thomas Kügel als Kriminalrat Roland Schladitz spielen u. a. Anja Antonowicz (Dr. Kroll), Franziska Hartmann (Tamara Becker) und Katja Danowski (Jantje Dussmann).

    Produzentin ist Kerstin Ramcke (Nordfilm Kiel GmbH), ausführender Produzent: Johannes Pollmann, Kamera: Jakob Beurle, Redaktion: Sabine Holtgreve (NDR). Der "Tatort: Borowski und die große Stille" wird gefördert mit Mitteln der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH). Das Erste zeigt den Krimi im kommenden Jahr.

    Bereits 2009 und 2010 wurden zwei "Tatorte" aus Kiel nach Vorlagen von Henning Mankell gedreht: "Borowski und der vierte Mann" sowie "Borowski und der coole Hund".
     

    (Quelle: daserste.de, Recherche: Daniel Imort)

 
 

  • 27.07.2014
     

    Wallander wird zur Oper
     

    Die Oper ist ein gemeinsames Vorhaben der schwedischen Stadt Ystad, Wallanders Heimat, und der deutschen Stadt Tübingen. Philipp Amelung, Musikdirektor an der Universität Tübingen, führt das Projekt an.

    "Sie wird wahrscheinlich um die zwei Stunden lang sein, mit einem Chor, einem 35-köpfigen Orchester und fünf Solistenrollen. Kurt Wallander selbst wird voraussichtlich ein Bassbariton sein" sagte Amelung dem schwedischen Radio.

    Die Handlung, welche nicht von Mankell stammt, wird dort ansetzen, wo die Bücher aufgehört haben. Die Premiere der Oper ist für 2016 in Deutschland geplant. Dann folgen Aufführungen am Theater in Ystad. Thomas Lantz, Geschäftsführer des Theaters, glaubt, dass sich der hartgesottene Ermittler für eine Oper eignet: "Es ist sehr aufregend und es gibt sowohl Tragödie und Liebe. Daraus sind Opern gemacht."
     

    (Quelle: Radio Sweden, Recherche: Daniel Imort)

 
 

  • 19.06.2014
     

    Drehbeginn für die vierte und letzte Staffel mit
    Kenneth Branagh als Kurt Wallander in 2015

     

    Quellen bei der BBC und Left Bank Pictures haben bestätigt, dass im kommenden Jahr mit den Dreharbeiten für die vierte und zugleich letzte Staffel mit Kenneth Branagh in der Rolle des Kurt Wallander begonnen werden soll.

    Wie bereits berichtet wird die Staffel drei Filme umfassen: Eine Adaption des Romans "Die weiße Löwin" sowie einen Zweiteiler basierend auf dem Buch "Der Feind im Schatten".

     
    (Quelle: RadioTimes.com, Recherche: Daniel Imort)

 
 

  • 29.01.2014
     

    Henning Mankell an Krebs erkrankt
     

    Der schwedische Bestsellerautor Henning Mankell ist an Krebs erkrankt. In der Zeitung "Göteborgs Posten" schrieb der 65-Jährige am Mittwoch, ihm sei vor zwei Wochen gesagt worden, er habe einen Tumor im Hals und einen in der Lunge. Es werde vermutet, dass auch andere Stellen seines Körpers betroffen seien.

    "Meine Angst ist sehr groß, aber ich kann sie im Großen und Ganzen unter Kontrolle halten", schrieb Mankell. Er hat sich demnach sehr früh entschieden, über seine Krankheit zu schreiben, weil es für ihn um den Schmerz und das Leiden geht, das so viele andere Menschen auch betrifft. Henning Mankell ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller Schwedens. Seine Kriminalromane um Kommissar Kurt Wallander wurden weltweit über 40 Millionen Mal verkauft.

     
    (Quelle: fr-online.de / dpa, Recherche: Stephan Schönauer)

 
 

  • 18.01.2014
     

    Henning Mankell im Interview mit der HÖRZU
     

    Mehr als 40 Millionen Bücher hat Henning Mankell verkauft, sein Kommissar Kurt Wallander ist weltberühmt – und jetzt wieder im TV zu sehen: Im Ersten läuft bereits die dritte Staffel. Einen neuen Wallander-Krimi soll es trotzdem nicht geben. Warum Mankell seinen Helden nicht vermisst und was er für die Zukunft plant, verrät der 65-Jährige im Interview.

    HÖRZU: Zerstückelte Frauenleichen, entführte Mädchen, skrupellose Menschenhändler - auch die neue Staffel von ''Mankells Wallander'' ist ziemlich düster und blutrünstig. Warum eigentlich?

    Henning Mankell: Weil das Leben düster sein kann. Was auch immer ich schreibe, die Wirklichkeit ist viel schlimmer als das, was in meinen Werken passiert. Ich könnte in meiner Vorstellung niemals solche Dinge kreieren, die tatsächlich geschehen. Ich erinnere die Menschen daran, dass das Leben nicht immer gut ist.

    HÖRZU: Die von Ihnen gegründete Produktionsgesellschaft Yellow Bird dreht die Wallander-Krimis. Welche Entscheidungen treffen Sie noch persönlich?

    Henning Mankell: Ich suche die Hauptdarsteller und Drehbuchautoren aus oder liefere selbst die Vorlagen. Aber es ist auch wichtig, in einem bestimmten Moment loszulassen. Dann muss ich mir sagen: Okay, nun vertraue ich den Menschen, die dafür zuständig sind.

    HÖRZU: Aber Verfilmungen von Büchern können schnell schiefgehen.

    Henning Mankell: Das ist ein Risiko, das man eingehen muss. Man kannt nicht erwarten, dass immer alles hundertprozentig läuft. Sollte tatsächlich einmal etwas schiefgehen, denke ich mir: Meine Bücher sind immer noch da, die kann man jederzeit lesen.

    HÖRZU: Wie unterscheidet sich die Arbeit an einem Drehbuch von der an einem Roman?

    Henning Mankell: Bei einem Drehbuch ist es das Wichtigste, daran zu denken: Wo ist der Schauspieler? Das Drehbuch muss ihm Raum lassen, sich zu entfalten. Ein guter Schauspieler kann etwas Eigenes einbringen. Wenn ich dagegen ein Buch schreibe, schreibe ich jede kleinste Kleinigkeit auf, jedes Detail.

    HÖRZU: Wenn die Menschen Ihren Namen hören, denken die meisten an Wallander. Fühlen Sie sich geehrt, oder nervt Sie das?

    Henning Mankell: Es macht mir nichts aus. Ich stehe für jedes Wort, das ich geschrieben habe. Übrigens gilt das, was Sie gesagt haben, nur für Deutschland. In anderen Ländern betrachten mich die Menschen einfach als Schriftsteller. Dort sind meine anderen Bücher genauso wichtig wie die Wallander-Krimis.

    HÖRZU: Sie haben Wallander in den Ruhestand geschickt. Wie ist das Leben ohne ihn?

    Henning Mankell: Ich denke nicht an Wallander. Ich bin der Schreiber, ich habe ihn für die Leser erschaffen. Es wäre lächerlich, wenn ich einen fiktionalen Charakter vermissen würde. Aber ich bin natürlich glücklich, dass ihn viele Leser vermissen.

    HÖRZU: Es gibt allerdings Spekulationen, dass Sie die Reihe mit Wallanders Tochter Linda als Hauptperson fortsetzen.

    Henning Mankell: Im Moment denke ich nicht darüber nach. Ich muss mich einfach danach fühlen. Das hängt auch von meiner Zeit ab, ich habe so viele andere Pläne und Ideen. Fragen Sie mich doch in ein paar Jahren noch mal!

    HÖRZU: Worüber wird es in Ihren nächsten Büchern dann also gehen?

    Henning Mankell: Auf jeden Fall um das Verhältnis zwischen Afrika und Europa. Dieses Thema ist mir sehr wichtig. Schließlich lebe ich in Schweden und Mosambik.

    HÖRZU: Nach Ruhestand klingt das nicht.

    Henning Mankell: In meinem Alter lautet die Frage nicht: Was mache ich? Sondern: Was mache ich nicht? Niemand lebt ewig. Wenn man alt wird, muss man Prioritäten setzen. Und ich, ich lebe durch meine Arbeit.

     
    (Quelle: hoerzu.de, Artikel vom 22.12.2013)

 
 

  • 22.10.2013
     

    Sechs neue Wallander-Filme mit Krister Henriksson
    zum Jahreswechsel im Ersten

     

    Das Erste zeigt zum Jahreswechsel sechs neuen Folgen der Reihe "Mankells Wallander" mit Krister Henriksson in der Hauptrolle als Kommissar Kurt Wallander. Diese dritte Staffel ist zugleich die definitv letzte Staffel der Reihe.

    SONNTAG, 01.12.2013 um 21.45 Uhr: "Mankells Wallander - Der Feind im Schatten" (3. Staffel / Folge 1)
    SONNTAG, 22.12.2013 um 21.45 Uhr: "Mankells Wallander - Vermisst" (3. Staffel / Folge 2)
    DONNERSTAG, 26.12.2013 um 21.45 Uhr: "Mankells Wallander - Verrat" (3. Staffel / Folge 3)
    MITTWOCH, 01.01.2014 um 21.45 Uhr: "Mankells Wallander - Das Schmetterling-Tattoo" (3. Staffel / Folge 4)
    DONNERSTAG, 02.01.2014 um 21.45 Uhr: "Mankells Wallander - Mordbrenner" (3. Staffel / Folge 5)
    SONNTAG, 12.01.2014 um 21.45 Uhr: "Mankells Wallander - Abschied" (3. Staffel / Folge 6)

    (Quelle: Das Erste)

 
 

  • 08.10.2013
     

    Vierte Staffel der BBC-Verfilmungen mit Kenneth Branagh
    für 2014 angekündigt

     

    In einem Interview mit der britischen Zeitung "The Independent" hat Kenneth Branagh angekündigt, dass die BBC Wallander-Serie mit einer vierten Staffel, welche drei Episoden umfassen wird, abgeschlossen werden soll. Zum einen ist eine Adaption des Romans "Die weiße Löwin" geplant. Als Finale folgt dann eine zweiteilige Verfilmung von Mankells letztem Wallander-Roman "Der Feind im Schatten". Die Dreharbeiten sollen nach derzeitigem Stand 2014 wieder in und rund um Ystad beginnen.

    (Quelle: The Independent)

 

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