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18.05.2009:
Neuer und definitiv letzter
Wallander-Roman mit dem Titel
"Den orolige mannen" erscheint im August in Schweden
Erfolgsautor Henning
Mankell muss bald endgültig Abschied von seinem Kommissar Kurt Wallander
nehmen. 40 von 42 Kapiteln des letzten Romans habe er bereits
niedergeschrieben und den Rest Wort für Wort im Kopf, sagte der
61-Jährige der Programmzeitschrift "TV Spielfilm" laut Vorabbericht.
"Ich kann Ihnen versichern, dass dies definitiv der letzte
Wallander-Roman sein wird", fügte der Schwede hinzu. Einen glücklichen
Schluss wird Mankell seinem Kommissar nicht gönnen. "Er wird ein
tragisches Ende nehmen, aber Wallander wird nicht sterben", sagte er.
Dennoch wird etwas mit ihm geschehen, was es Mankell unmöglich machen
wird, weitere Wallander-Romane zu verfassen.
In einer Pressemitteilung des Leopard Förlags wird folgende
Rahmenhandlung beschrieben: "An einem Wintertag im Jahr 2008
verschwindet der Ex-Marine-Offizier Håkan von Enke während seines
täglichen Spaziergangs in Lilljansskogen. Für Kurt Wallander entwickelt
sich dies zu einer persönlichen Angelegenheit von höchster Brisanz. Von
Enke ist Linda Wallanders Schwiegervater und der Großvater ihrer kleinen
Tochter. Die Untersuchung führt zurück in die Zeiten des Kalten Krieges,
zu rechtsgerichteten Vereinigungen und Attentätern aus dem alten
Osteuropa. Wallander vermutet, dass er einer großen Verschwörung auf der
Spur ist, möglicherweise noch ernster als die Wennerström-Affäre, dem
schlimmsten Spionageskandal in der Geschichte Schwedens. Gleichzeitg
taucht am Horizont eine noch viel dunklere Wolke auf..."
"Den orolige mannen" erscheint am 18. August 2009 in Schweden. Laut
Zsolnay Verlag steht derzeit noch kein Veröffentlichungstermin für die
deutschsprachige Ausgabe fest, welche den Titel "Der besorgte Mann" oder
"Der Mann, der sich Sorgen macht" tragen könnte.
(Quelle: ddp / Recherche: Stephan Schönauer, Daniel Bauerfeld)
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12.05.2009:
Drei neue
Wallander-Verfilmungen mit Kenneth Branagh
zu Pfingsten als Free-TV-Premiere im Ersten und auf ORF2

(Foto: ©
BBC)
Das Erste und ORF2
zeigen zu Pfingsten die drei neuen Wallander-Verfilmungen mit Kenneth
Branagh in der Hauptrolle als Free-TV-Premiere:
"Kommissar Wallander - Die falsche Fährte":
FREITAG, 29.05.2009 um 21.45 Uhr im Ersten
FREITAG, 29.05.2009 um 22.30 Uhr auf ORF2
SAMSTAG, 30.05.2009 um 02.25 Uhr auf ORF2
"Kommissar Wallander - Die Brandmauer":
PFINGSTSONNTAG, 31.05.2009 um 21.40 Uhr im Ersten
PFINGSTSONNTAG, 31.05.2009 um 21.45 Uhr auf ORF2
PFINGSTMONTAG, 01.06.2009 um 03.00 Uhr auf ORF2
"Kommissar Wallander - Mittsommermord":
PFINGSTMONTAG, 01.06.2009 um 21.45 Uhr im Ersten
PFINGSTMONTAG, 01.06.2009 um 21.45 Uhr auf ORF2
DIENSTAG, 02.06.2009 um 02.55 Uhr auf ORF2
(Quelle: DEGETO / Recherche: Daniel Imort, Peter Neudert)
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08.05.2009:
"Mein Herz schlägt in Afrika"
als DVD und Buch


Eine Reise mit Henning
Mankell und Dunja Hayali in die Wiege der Menschheit und das moderne
Afrika!
Afrika - der schwarze Kontinent weckt bei vielen Menschen eine tiefe
Sehnsucht. Der schwedische Schriftsteller Henning Mankell, der vor mehr
als 20 Jahren nach Afrika ausgewandert ist, weiß, warum: Afrika ist die
Wiege der Menschheit. Die in zwei Teilen dokumentierte Reise von Henning
Mankell und seiner Begleiterin Dunja Hayali geht von Senegal aus nach
Mali, Uganda, Malawi und in Mankells Wahlheimat Mosambik. Eine Reise,
die durch atemberaubende Landschaften führt, durch Wüsten und
Sandstürme, über reißende Flüsse, auf Pisten, die nur aus Schlaglöchern
zu bestehen scheinen. Eine Reise zu Menschen, die tiefste Not erlebt
haben und trotzdem nicht aufgeben, zu Menschen, die einen anderen Zugang
zu Leben und Tod haben, als wir Europäer und zu Menschen, die nach
Afrika zurückgekehrt sind, weil sie an die Zukunft dieses Kontinents
glauben. Eine Reise, die zu den verborgenen Schätzen Afrikas führt, die
den Blick öffnet für das, was dieser Kontinent früher einmal war und
vielleicht in der Zukunft wieder sein wird: ein Hort der Bildung und
Weisheit. Und es ist eine Reise zur Wiege der Menschheit: dahin, wo der
älteste menschliche Knochenfund gemacht wurde.


"Afrika
ist die Wiege der Menschheit. In Afrika finden wir Europäer etwas, was
wir bei uns verloren haben", sagt Henning Mankell, für den Afrika seit
über dreißig Jahren eine zweite Heimat ist. Die Autoren sind mit ihm
durch fünf afrikanische Länder gereist: nach Rift Valley, wo man den
ältesten menschlichen Schädel gefunden hat, zu den berühmten
Wasserfällen in Murchison-Park und in das sagenhafte Timbuktu. Sie
treffen ehemalige Kindersoldaten in Uganda, Boat-People im Senegal,
Aidswaisen und Straßenkinder in Mosambik. Sie unterhalten sich mit dem
Musiker Salif Keita und besuchen das Teatro Avenida in Maputo. Durch
persönliche Bekanntschaften und Gespräche lernen sie den Mythos von
Afrika und die politische Realität, die allgegenwärtige Armut und die
überwältigende Menschlichkeit besser zu verstehen. Entstanden ist dabei
ein ebenso kundiges wie bewegendes Buch über Henning Mankell und Afrika:
eine unvergessliche Reise, in eindrucksvollen Fotos dokumentiert.
(Recherche: Sibylle Rossa)
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27.04.2009:
Kenneth Branagh mit britischem
Film- und Fernsehpreis geehrt

(Foto: ©
Dagens Nyheter)
Für seine Rolle als
schwedischer Kult-Kommissar Kurt Wallander ist Shakespeare-Darsteller
Kenneth Branagh bei der Verleihung der britischen Film- und
Fernsehpreise geehrt worden. Bei einer feierlichen Zeremonie am
Sonntagabend in London nahm Branagh den BAFTA-Award für die beste
Drama-Serie entgegen. Es sei ihm nicht schwergefallen, sich in das
komplizierte Leben eines melancholischen Skandinaviers einzufinden,
sagte Branagh in Anspielung auf seine zahlreichen Auftritte als Hamlet,
dem grüblerischen dänischen Prinzen aus dem Shakespeare-Drama. Die
dreiteilige Serie "Wallander" nach den Krimis von Henning Mankell wurde
für die BBC und die ARD verfilmt. Branagh spielt darin nicht nur die
Hauptrolle, sondern produzierte die Reihe auch selbst.
(Quelle: AFP / Recherche: Katharina Klingelhöfer, Sibylle Rossa)
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04.04.2009:
Erfolgsautor Henning Mankell:
Finanzsystem ist "Katastrophe für die Armen"

(Foto:
Bauszus)
Der schwedische
Erfolgsautor Henning Mankell hat die westliche Welt bei ihrem Vorgehen
gegen die Auswirkungen der Wirtschaftskrise kritisiert. Seit Beginn der
Krise seien drei Billionen US-Dollar in das Finanzsystem gepumpt worden,
sagte Mankell im ddp-Interview in Frankfurt am Main. Für die
Entwicklungshilfe werde dagegen kaum Geld ausgegeben. "Unser
Finanzsystem ist eine Katastrophe für die Armen, selbst wenn es gerade
mal läuft." Die Europäer und US-Amerikaner seien nicht diejenigen, "die
unter der Krise leiden", sagte Mankell: "Okay, bei uns verlieren
Menschen ihre Jobs, aber wir leiden keinen Hunger." Auch in Afrika
verlören viele Menschen wegen der Krise ihren Job, dort gebe es aber
keine sozialen Netze, die sie auffingen. Die Afrikaner würden "auf die
Straße geworfen", sagte er: "Da ist niemand, der sich kümmert."
Um diese Ungleichheit zu überwinden, müsse man den Afrikanern die
Möglichkeit geben, ihre Produkte bei uns zu verkaufen. Doch eher das
Gegenteil sei der Fall. Europa unterstütze die Landwirte mit "einer
Milliarde US-Dollar täglich". Die Afrikaner bekämen aus Europa aber nur
etwa eine Milliarde pro Jahr für ihre Landwirtschaft. "Was zum Teufel
soll das helfen? Gar nichts", erläuterte Mankell, der jedes Jahr mehrere
Monate in Mosambik lebt. "Wir hätten diese verdammten Probleme schon
gestern lösen sollen", sagte der Erfinder der Krimi-Figur Kurt
Wallander. Doch im Prinzip habe die westliche Welt kein Interesse etwas
zu ändern. "Das kapitalistische System will Afrika als Rohstofflieferant
niedrig halten", erläuterte er: "Das gilt auch für Fußballspieler."
Mankell war zur Vorstellung von drei neuen Verfilmungen seiner
Wallander-Romane in Frankfurt am Main. In der britischen Produktion
spielt Kenneth Branagh die Titelrolle des schwedischen Kommisars.
(Quelle: ddp / Recherche: Katharina Klingelhöfer)
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